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Was gibt es Neues am Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung?

10.11.22 :: Ausstellung & Wettbewerb studentischer Arbeiten in Kooperation mit der Gemeinde Brechen

Ende Oktober wurden städtebauliche Entwürfe von Studierenden des Fachbereichs Architektur in der Gemeinde Brechen ausgestellt. Am Tag der Ausstellungeröffnung wurde ein Wettbewerb ausgetragen mit folgendem Resultat:

1. Platz:
Entwurf „Via Aqua“
von Hannah Watzke, Monja Kulla und Guilina Grasy
2. Platz:
Entwurf „Blau grünes Wohnzimmer“
von Annika Beissner, Katharina Meyer und Max Geilich
3. Platz:
Entwurf „Distanz Brechen“
von Layla Abdel-Hamid, Leonie Merz und Johanna Schenk

Wir gratulieren den Gewinnern zu Ihren prämierten Arbeiten!

Pressemitteilung Nassauische Neue Presse

25.10.22 :: Summerschool Sommersemester 2022

Expect the Unexpected

Vom 07. -11. Juli 2022 durften wir mit Studierenden des FB15 an der Summerschool teilnehmen.
Die Summerschool auf Instagram

Dokumentation Ergebnisse (wird in neuem Tab geöffnet)

11.10.22 :: BDA-SARP-Award 2022 – Deutsch-polnischer Architekturförderpreis verliehen

Julia Kemkemer: Visionen für das (Um)land

Der BDA und der polnische Architektenverband SARP haben in Berlin den diesjährigen BDA-SARP-Award verliehen. Der mit 2.500 € dotierte bilaterale Nachwuchsförderpreis wird an Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtung Architektur beider Länder vergeben. Die Jury aus Daria Kieżun (Architektin, Breslau), Silvia Schellenberg-Thaut (BDA-Architektin, Atelier ST, Leipzig), Hubert Wąsek (Architekt, Częstochowa), Feyyaz Berber (Feyyaz Berber Architekt BDA, Köln) und Michael Kühnlein (BDA-Architekt, Kühnlein Architektur, Berching) vergab einen Hauptpreis an Agnieszka Kępa von der Technischen Universität Krakau und vier Auszeichnungen nach Braunschweig, Darmstadt, Kaiserslautern und Aachen.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung von Julia Kemkemers Arbeit „between – spatial – use: visions for the (surrounding) countryside coproductive community Weilbach” im Rahmen des BDA-SARP-Award 2022.

Die Jury begründet die Auszeichnung wie folgt:
Die Arbeit untersucht den ländlichen Raum im bayerischen Odenwald anhand zweier Fallbeispiele. Mit der Nutzung der vorhandenen Materialien und des sozialen Kapitals wird die Verantwortung der Architektur vor der Gesellschaft unterstrichen. Ein (Bau-) Projekt beginnt eben nicht mit dem Kauf von Produkten und Rohstoffen ohne regionalen Bezug, sondern greift idealerweise lokale Ressourcen auf. Der Ort und seine Bewohner sind so direkt mit der entstehenden Architektur verwurzelt – ein System, das über Jahrhunderte gut funktionierte und sich in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend auflöste. Gewürdigt wird ein richtiger Ansatz angesichts der aktuellen Rohstoff-, Klima- und Energiekrise.
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30.09.22 :: Visiting Professor from University Grenoble-Alpes, France

We are very pleased to welcome Prof. Jean-Christophe Dissart from the University Grenoble-Alpes at our department of Architecture. Prof. Dissart (UW-Madison PhD 2003) is spending his sabbatical at TU Darmstadt. His planned research is on applications of Armatya Sen’s capability approach in urban design and planning, reflecting issues between local development and global approaches in spatial planning.

A professor at the Institute of Urban Planning and Alpine Geography, his ongoing research on spatial inequalities and quality of life is based in Laboratoire Pacte, the Social Science Research Center at Grenoble. He is one of the supervisors of the RE-DWELL (2020-2024) project, a Marie Curie Innovative Training Network (ITN) co-financed by the H2020 program that addresses the urgent need for affordable and sustainable housing in Europe (https://www.pacte-grenoble.fr/en/projects/re-dwell).

The exchange between our two departments has a long tradition and we are connected by the long-standing cooperation through the international Master’s program “International Cooperation in Urban Development- Mundus Urbano” and joint activities in the promotion of young researchers and the supervision of doctoral students. We are sure this research stay will further cooperation between our two universities, both members of the Unite! European partnership.

Recent publications:

Journal articles
Reframing vulnerability and resilience to climate change through the lens of capability generation
Philippa M. Shepherd, Jean-Christophe Dissart
Ecological Economics, 2022, 201, 11 p. (10.1016/j.ecolecon.2022.107556)
Defining the Creole city by walking: The case of La Réunion
Jean-Christophe Dissart, Maëlle Nicault
Planning Practice and Research, 2020, pp. 1-17. ⟨10.1080/02697459.2020.1745424⟩

Conference paper
Integrating equality issues in regional plans: The case of 'Provence-Alpes-Côte d'Azur' region in France
Emmanuel Roux, Jean-Christophe Dissart
58th ERSA Congress: Places for people: Innovative, inclusive and liveable regions, Aug 2018, Cork, Ireland

Book chapter
Pour une approche territoriale de l'économie du bien être
Jean-Christophe Dissart, Marcouiller D.
In : Magali Talandier, Bernard Pecqueur. Renouveler la géographie économique, Economica, 2018, 978-2-7178-7014-5

Edited book
Local resources, territorial development and well-being
Jean-Christophe Dissart, Natacha Seigneuret (eds.)
Edward Elgar Publishing, 2020, ⟨10.4337/9781789908619⟩

29.09.22 :: Studentischer Wettbewerb „Aufbruchstimmung in Pfullingen. Die Zukunft der Burgwegsiedlung“ – Die Gewinner stehen fest

Wir haben uns im Städtebau II im Sommersemester 2022 mit einem besonderen Quartier in Pfullingen auseinandergesetzt. Die Stadt Pfullingen ist mit knapp 19.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Landkreis Reutlingen und damit ein lebendiger Teil einer wirtschaftlich erfolgreichen Wachstumsregion. Mit den schönen Wohngebieten auf seinen Hanglagen und dem Erbe der kleinteiligen Innenstadt mit Fachwerkhäusern ist Pfullingen ein attraktiver Wohnort, durch sein etabliertes mittelständisches Gewerbe aber auch ein hochwertiger Gewerbestandort in der prosperierenden Region. Ein wichtiger Standortfaktor bildet dabei auch die Qualität als Schulstandort und familienfreundliche Stadt. Unter dem Titel "Burgweg-Campus“ haben wir mit unseren Studierenden nach städtebaulichen und freiräumlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten für das Quartier rund um die Burgweg-Schule und den angrenzenden Siedlungstypologien gefragt. Die Stadt Pfullingen hat einen studentischen Wettbewerb für die Burgweg-Siedlung ausgelobt, der den Studierenden die Möglichkeit gegeben hat, ihre städtebaulichen Entwürfe aus der Übung zu Städtebau II im Sommersemester einzureichen. Am 22.09.2022 präsentierten die Studierenden ihre Entwürfe einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Hans Klumpp und stellten sich den kritischen Fragen der Mitglieder des Gestaltungsbeirats und des Gemeinderats. Die spannenden Konzepte für ein modernes Schul- und Sportareal und innovative Wohnkonzepte wurden lange diskutiert und die besten Entwürfe ausgezeichnet und sowie mit einem Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro belohnt.
Der 1. Preis ging an den Entwurf „Kaiserpromenade“ von Alina Welschof, Hannah Buick und Meret Goldstein. Mit dem 2. Preis wurde der Entwurf „Quartierslandschaft Burgwegsiedlung“ von Celina Elistratow, Kian Luis Amin und Valentina Glaab ausgezeichnet und der 3. Preis wurde für den Entwurf „Campus – bewegter Schulweg“ von Leonie Schmidt, Yannick Binard und Veronica Falley vergeben. Bürgermeister Stefan Wörner lobte in der Preisverleihung ausdrücklich die hohe Qualität aller eingereichten Arbeiten und die Vielfalt der Konzepte, die der Jury die Entscheidung schwer gemacht hat.
Wir bedanken uns beim Fachbereich Stadtplanung der Stadt Pfullingen für die schöne Aufgabe. Unser Dank gilt auch Prof. Hans Klumpp für die engagierte Führung durch die Jurysitzung und allen anderen Jurymitgliedern für ihre Teilnahme. Nicht zuletzt gilt unser Dank natürlich den Studierenden, die sich mit Herzblut der Aufgabe gestellt haben. Wir sind sehr stolz auf die Ergebnisse! Wir freuen uns auf die kommende Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten in Pfullingen. Das Datum wird noch bekannt gegeben.

27.09.22 :: Conference participation Prof. Iryna Bulakh

On August 27, 2022 Prof. Dr.-Arch. Iryna Bulakh took part with a report at the 3rd International Symposium of Earth, Energy, Environmental Science, and Sustainable Development, organized by the School of Environmental Science and Universitas Indonesia (Indonesia). The topic of the report and article is „Architecture of Medical Centers in the Rural Areas (Case for Ukraine)“. For the presentation of her report, she received recognition and a Best Presenter certificate in the „Sustainable Development“ category.

Article abstract: The study of ways to improve medical care in rural areas is relevant for many countries, including Ukraine, whose territory continues to be destroyed as a result of ongoing war. The article is based on the results of research by various scientists, primarily related to the sustainable development of architecture and urban planning, as well as author's research in recent years. The purpose of the article is to search for new architectural forms of organizing medical care in rural settlements that would contribute to the influx of young people and the development of medicine. An analytical method, a review of information sources, a full-scale survey with photo fixation, a survey of rural residents, conceptual and exploratory design as part of the educational process at the university were used. The result of the study is a proposal for the design of new types of buildings with two main functions („work“ + „housing“).

20.09.22 :: Nachhaltiger bauen: Regionale Re-Use-Konferenz in Münster (Hessen)

Der Bausektor ist einer der materialintensivsten und klimaschädlichsten Wirtschaftsbereiche überhaupt. Die Frage, wie sich wertvolle Ressourcen schonen und die CO2 Emissionen senken lassen wurde auf der 1. Konferenz zur innovativen Wiederverwendung von Baumaterialien diskutiert.
Nach dem Start des Bauteilkreisels Ende 2021 trafen sich über 60 Fachleute und interessierte Bürger am 8. September 2022 erstmals in der Kulturhalle Münster (Hessen), um über die Zukunft der Wiederverwendung am Bau in der Region Südhessen zu sprechen.
Der Bauboom in den Wachstumsregionen verbraucht extrem viel Energie und Ressourcen. Die dafür benötigten Rohstoffe werden meist in ländlichen Regionen gewonnen, die unter den Umweltauswirkungen zu leiden haben. Gleichzeitig ist der Bausektor für rund 55 Prozent des gesamten deutschen Abfallaufkommens verantwortlich, obwohl vieles, was auf dem Müll landet, an anderer Stelle noch genutzt werden könnte. Höchste Zeit also, angesichts von Klimawandel und Energiekrise etwas zu ändern. An der TU Darmstadt wurde daher unter Beteiligung des Fachgebietes Entwerfen und Stadtentwicklung im BMBF-geförderten Forschungsprojekt „Wiederverwendung von Baumaterialien innovativ – WieBauin“ die Online-Plattform „Bauteilkreisel Region Darmstadt-Dieburg“ entwickelt, auf der z. B. gebrauchte Baumaterialien gehandelt oder Wissen und Ideen ausgetauscht werden können.
Die Bremer Architektin Ute Dechantsreiter vom Bundesverband Bauteilnetz Deutschland e. V., Gründerin der ersten deutschen Bauteilbörse für gebrauchte Materialien, berichtete aus ihrem reichen Erfahrungsschatz. Über seine Erfahrungen aus der Praxis der Wiederverwendung sprach Bernfried Kleinsorge aus Egelsbach. Er schilderte die Schwierigkeiten, auf die er im Laufe der Jahre bei der Sanierung zweier historischer Gebäude unter Wiederverwendung unterschiedlicher Baustoffe und Bauteile gestoßen war und zeigte Lösungen auf. Dr. Martin Zeumer von der Darmstädter ee concept GmbH zeigte auf, auf welche Weise der Lebenszyklus von Baumaterialien und Gebäuden optimiert werden kann. Abschließend erläuterte Julius Schäufele, Mitbegründer von Restado und Concular, wie sich eine Kreislaufwirtschaft digital organisieren lässt.
In der sich anschließenden Podiumsdiskussion wurde die Idee eines Runden Tisches zur Baumaterialwiederverwendung v, an dem sich alle interessierten Bürger und Fachleute beteiligen können. Infos und Kontakte rund um das Projekt „Bauteilkreisel Darmstadt-Dieburg“ sind unterwww.bauteilkreisel-dadi.de zu finden.

10.08.22 :: Konferenz zur innovativen Wiederverwendung von Baumaterialien am 08. September 2022

Der Bausektor zählt zu einem der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren überhaupt. Vor allem in den stark wachsenden Städten und Ballungsräumen werden enorme Mengen an Baumaterialien benötigt. Gleichzeitig ist die Bauwirtschaft für ca. 55 % des gesamten deutschen Abfallaufkommens verantwortlich. Weltweit gehen ca. 11 % aller CO2-Emissionen auf den Bausektor zurück.
Im BMBF-geförderten Forschungsprojektes WieBauin werden neue Herangehensweisen und Instrumente entwickelt, um das Stoffstromsystem zu verbessern. Die Wiederverwendung von Baumaterialien bietet viele Vorteile: Sie spart die für die Neuproduktion benötigte Energie, reduziert die CO2-Emissionen, schont die natürlichen Rohstoffressourcen und verringert Bauabfälle. Ein guter Grund diese Thematik in den Fokus der

1. Konferenz zur innovativen Wiederverwendung von Baumaterialien am 08. September 2022 von 14 bis 17 Uhr in der Kulturhalle Münster (Hessen)

zu stellen. Die Konferenz steht ganz unter dem Motto „Wiederverwenden statt verschwenden“. Sie richtet sich an Immobilieneigentümer*innen und Immobilienentwickler*innen, Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Handwerksbetriebe, Städte und Gemeinden sowie zukünftige Bauherren und interessierte Bürger*innen. Neben praktischen Erfahrungen mit der Wiederverwendung (bspw. von Eichenbalken beim Bau einer neuen Dachterrasse) werden auch die Umweltwirkungen und Vermarktungsmöglichkeiten auf dem Bauteilkreisel Region Darmstadt-Dieburg bauteilkreisel-dadi aufzeigt.

Das ausführliche Programm finden Sie online unter WieBauin. Die Konferenz ist kostenfrei und eine Anmeldung bis zum 31. August 2022 unter folgendem Link Registration möglich. Bauvorlageberechtigte und Nachweisberechtigte Wärmeschutz erhalten für die Teilnahme 3 Fortbildungspunkte im Sinne der Fortbildungsrichtlinie der Ingenieurkammer Hessen.

Das WieBauin-Team freut sich sehr auf Ihre Teilnahme und anregende Diskussionen. Bei Fragen steht Ihnen das WieBauin-Team (06151/16 22975) oder per E-Mail (info@wiebauin.de) zur Verfügung.

20.07.22 :: Digitale Ausstellung „Designing Resilience Global“ Wettbewerb eröffnet!

Am 24.06. fand die Preisverleihung des diesjährigen „Designing Resilience Global“ Wettbewerbs statt, welcher vom Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung organisiert wurde. Ab heute ist es über den unten aufgeführten Link möglich die eingereichten Arbeiten in einer digitalen Ausstellung zu bewundern. Als virtuelle Ausstellungsfläche dient die legendäre Kuhle des Fachbereich Architektur der TU Darmstadt.
Hier geht's zur digitalen Ausstellung…
Wir wünschen alle Besuchern viel Spaß und Freude an der Ausstellung!

24.06.22 :: Gewinner des Internationaler Studentenwettbewerb „Designing Resilience Global“ gekürt

Am 24.07. wurden die Gewinner des internationalen Studentenwettbewerbs „Designing Resilience Global“ bekanntgegeben, der in diesem Jahr vom Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung (Prof. Annette Rudolph-Cleff) der TUDa organisiert wurde Designing Resilience. Das Wettbewerbsgebiet befand sich in Singapur und umfasste ein weitläufiges Küstenareal im Süden der Insel. Die Aufgabe bestand darin eine hochverdichtete Wohnbebauung zu entwickeln, die nicht nur auf den Standort antwortet, sondern auch auf die Herausforderungen des Klimawandels unter den Leitlinien der Nachhaltigkeit. Die international besetzte Jury tat sich mit der Entscheidung nicht leicht und diskutierte alle eingereichten Arbeiten ausgiebig. Am Ende standen das studentische Team „Institut Teknologi Bandung“ aus Indonesien mit ihrer Arbeit „InfiNATURE“, das studentische Team die „South China University of Technology“ mit ihrer Arbeit „Weaving with Nature“ und das studentische Team der “Université de Montréal“ mit ihrer Arbeit „Bending the Current“ als Preisträger fest. Mit einer Honorierung wurde noch die „Kyushu University“ mit ihrer Arbeit „Embracing City“ ausgezeichnet.
Der Wettbewerb war Teil einer ganzen Themenwoche zu urbaner Resilienz, die mit einem drei tägigen Symposium ihren Auftakt fand. In Vorträgen und Interviews international bekannter Experten wie Herbert Dreiseitl, Flemming Rafn Thomsen, Kopenhagen, und Kongjian Yu, Beijing wurden vielfältige Themenschwerpunkte der urbanen Resilienz beleuchtet. Durch die Einbindung in das Programm der „emergenCITY week“ des LOEWE Zentrums emergenCITYist es darüber hinaus gelungen, ein sehr breites Publikum unterschiedlichster Fachdisziplinen zusammenzubringen.
Mitte Juli wird die digitale Ausstellung „Designing Resilience Global 2022“ eröffnet, wo alle eingereichten Arbeiten im Detail eingesehen werden können. Die entsprechenden Links werden wir zeitnah auf unserer Webseite zur Verfügung stellen.

24.06.22 :: Konferenzteilnahme Gastwissenschaftlerin Prof. Iryna Bulakh

Unsere Gastwissenschaftlerin, Professorin Iryna Bulakh aus der Ukraine, nahm mit einem Beitrag am 22. – 23. Juni 2022 an der 9. Internationalen wissenschaftlichen Konferenz über Nachhaltigkeit in den Energie- und Umweltwissenschaften teil. Das Thema des Beitrags war „Vektoren der nachhaltigen Entwicklung der Krankenhausarchitektur (Fallbeispiel Polen)“. Laut Future Proofing Healthcare ist der Nachhaltigkeitsindex Polens einer der niedrigsten in der EU (Platz 23 von 30 im Jahr 2021). Das Konzept der „Nachhaltigkeit“ wird als die Fähigkeit des Systems betrachtet, auf die neuen Bedürfnisse der Bevölkerung zu reagieren und Ressourcen für die Anpassung an Innovationen bereitzustellen. In Anbetracht der Tatsache, dass das Gesundheitssystem ein komplexer Mechanismus mit mehreren Komponenten ist, wurden die Vektoren der nachhaltigen Entwicklung der Architektur polnischer Krankenhäuser untersucht. Iryna Bulakh ist zu dem Ergebnis gekommen, folgende Ansätze zu verwenden: Cluster-Ansatz, Multifunktionalität und Zugänglichkeit, Vollständigkeit, Offenheit und visuelle Kommunikation, komfortable und vertrauensvolle Umgebung (um Erfahrungen bei der Gestaltung von medizinischen, Hotel-, Wohn- und öffentlichen Gebäuden zu nutzen), Landschaftsgestaltung, grüner Ansatz. Nachhaltige Krankenhausarchitektur ist machbar und zielt darauf ab, die Qualität und den Komfort des Krankenhausaufenthalts für Patienten, Besucher und Personal zu verbessern. Die vorgeschlagenen Vektoren werden die Betriebskosten senken, die Möglichkeit der Beschaffung zusätzlicher finanzieller Mittel erhöhen und Bedingungen für die Bildung und Entwicklung des Potenzials der heilenden Eigenschaften des architektonischen Raums schaffen. Als Ergebnis der Konferenz ist die Veröffentlichung einer Sammlung von Artikeln in der Zeitschrift IOP Publishing mit Indexierung in Scopus geplant.

14.06.22 :: Wassersensitive Stadtgestaltung am Fachbereich Architektur

Im Rahmen des Seminars „Wassersensitive Lichtwiese“, welches sich mit den Auswirkungen des #Klimawandels auf unsere Städte beschäftigt bzw. der Frage, wie diese zukünftig auf #Starkregen, #Trockenheiten und #Hitzeperioden reagieren können, fand am 14. Juni 2022 eine von Simon Gehrmann und Nourdin Labidi vom Fachgebiet est organisierte Exkursion nach #Heilbronn statt. Das Gelände der Bundesgartenschau 2019 wird derzeit zu einem nachhaltigen und #resilienten Wohnquartier umgestaltet, in deren Mittelpunkt ein neuer, offener Umgang mit Regenwasser bzw. alternativen Wasserquellen steht.
Die Studierenden konnten so erleben, wie ein innovatives Wasssermanagement, gepaart mit grüner Infrastruktur in Form zweier neu angelegter Seen die Lebensqualität im Quartier erheblich erhöhen kann. Durch die enge Vernetzung mit dem öffentlichen Raum und der Nähe zur Heilbronner Innenstadt profitieren nicht nur die Anwohner, sondern die gesamte Stadt von dieser Entwicklung.

16.05.22 :: Internationaler Workshop zu Urbaner Resilienz

Wie kann die Stadt von morgen zum Wohl und zur Sicherheit der in ihr lebenden Menschen beitragen? Der emergenCITY Workshop „Urban Resilience“ während der emergenCITY Woche 2022 vom 20. bis zum 22. Juni widmet sich genau diesem Thema.

In Vorträgen und Interviews werden im Laufe von sechs Sessions vielfältige Themenschwerpunkte der urbanen Resilienz beleuchtet. Das Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung von emergenCITY-Professorin Annette Rudolph-Cleff konnte eine Reihe namhafter und international bekannter Redner, wie etwa Herbert Dreiseitl oder Kongjian Yu, dafür gewinnen, ihre Sichtweise resilienter Stadtentwicklung darzulegen. In den Keynotes geht es um Fragen der Klimaresilienz, um digitale Resilienz in Städten und Kommunen oder ganz konkret um die Bewältigung der Flutkatastrophe im Ahrtal. Der Workshop selber ist auch Bestandteil des internationalen studentischen Wettbewerbes “Designing Resilience Global“ (DRG), an dem in diesem Jahr 7 Hochschulen aus der ganzen Welt teilnehmen.

Der Workshop findet am Montag den 20.06. ganztägig, am Dienstag den 21.06. vormittags und am Mittwoch den 22.06. abends statt.

Wir sind sicher, die Veranstaltung ist nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für alle die sich mit dem Thema urbane Resilienz beschäftigen interessant. Deshalb laden wir alle ganz herzlich zu Teilnahme an den öffentlichen Sessions ein.

Den Zoom link zur Einwahl ins Symposium finden sie in derRoadmap (wird in neuem Tab geöffnet) .

14.06.22 :: Der Bauteilkreisel auf Social Media

Der „Bauteilkreisel Region Darmstadt-Dieburg“ – eine Internetplattform für den gezielten Verkauf und Kauf von gebrauchten oder überzähligen Baumaterialien, die sich für eine Wiederverwendung eignen – ist jetzt auch auf Facebook und Instagram unterwegs. Auf dem Account des Bauteilkreisels finden Sie diverse Informationen rund um das Thema Wiederverwendung, aber auch gelungene Praxisbeispiele und Hinweise zum dahinterstehenden Forschungsprojekt WieBauin (Wiederverwendung Baumaterialien innovativ).
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

30.05.22 :: Exkursion Belgrad Serbien

Das Projekt Belgrade Waterfront ist derzeit eine der größten Initiativen zur Stadterneuerung in Mittel- und Osteuropa. Mit dieser im Jahr 2012 beginnenden öffentlich-privaten Investition sollte die bedeutendste Brachfläche am Flussufer der serbischen Hauptstadt umgestaltet werden. Dieses Projekt hat jedoch auch zahlreiche Kontroversen ausgelöst z. B. in Bezug auf legislative und rechtliche Fragen, planerische und partizipative Herausforderungen sowie funktionale und ästhetische Qualitäten.

Studierende des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt nahmen vom 16. – 21.05.2022 an einem gemeinsamen Workshop in Belgrad (Serbien) teil, welcher in Zusammenarbeit mit der TU Berlin, derMichigan State University und der NGO Ministarstvo Prostora organisiert wurde. Der Workshop ist Bestandteil des Stadtplanungsstudios „Transforming Belgrade Waterfront“ und konzentriert sich auf das laufende Projekt zur Neugestaltung des Hafenviertels und die vielen Auseinandersetzungen und Verhandlungen, die sich aus der Initiative ergeben.

Nach einer Woche inspirierender Inputs und produktiver Arbeit in internationalen Gruppen endete der Workshop mit der Präsentation der studentischen Arbeiten. Wir hoffen, dass die Studenten die Bedeutung der verschiedenen Einblicke in die Planungsinitiativen in den Städten erkannt haben und dass sie ihr neu erworbenes Wissen bei den städtebaulichen Aufgabenstellungen an ihren Heimatuniversitäten erfolgreich umsetzen werden!

09.05.22 :: Stadt Griesheim informiert über den Bauteilkreisel Region Darmstadt-Dieburg

Griesheimer Bürger, vor allem Eigentümer und Bauherren waren an zwei Tagen in die historische Wagenhalle zur Präsentation des jüngst durch die Griesheimer Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Ortsbildrahmenplans und der daraus hervorgehenden Erhaltungssatzung eingeladen. Experten aus den Bereichen Stadtplanung und Architektur standen vor Ort für Beratung zur Verfügung und zeigten den Besuchern die Möglichkeiten des Erhalts der Griesheimer Baukultur anhand des Ortsbildrahmenplans auf. In diesem Rahmen wurde auch über den Bauteilkreisel Region Darmstadt-Dieburg informiert, der Produkt des Forschungsprojekts WieBauin ist. Mit Plakaten und Broschüren wurde der Nutzen der Internetplattform für die Wiederverwendung von Bauteilen und anderen Baumaterialien erläutert sowie auf die vielfältigen zusätzlichen Informationsmöglichkeiten, wie beispielsweise den Materialertragsrechner, hingewiesen.
Weitere Informationen zum Projekt WieBauin finden Interessierte auf der Webseite: www.wiebauin.de .
Informationen zum Ortsbildrahmenplans und der daraus hervorgehenden Erhaltungssatzung erhalten Sie auf der Online-Beteiligungsplattform der Stadt Griesheim: www.griesheim-gestalten.de.

29.04.22 :: Exkursion Pfullingen/Tübingen

Jan Grube (oben 2. v.l.) und Barbara Neumann-Landwehr (unten 3. v.l.) unterwegs mit den Studierenden

Rund 110 Bachelor-Studierende des vierten Fachsemesters fuhren am 29. April 2022 gemeinsam nach Pfullingen und Tübingen. Jan Grube vom Fachbereich Stadtplanung der Stadt Pfullingen führte die Studierenden in Vorbereitung auf das Fachmodul Städtebau II durch die dortige Burgwegsiedlung, welche im aktuellen Sommersemester in der Städtebau-Übung bearbeitet wird. Im Rahmen eines von der Stadt Pfullingen ausgelobten Wettbewerbs sind die Studierenden aufgerufen, zukunftsweisende und innovative Ideen für eine Weiterentwicklung der Nachkriegssiedlung zu einem modernen Campus zu entwickeln.

Am Nachmittag begleitete die Leiterin des Fachbereichs Planen, Entwickeln, Liegenschaften der Stadt Tübingen, Frau Barbara Neumann-Landwehr, die Darmstädter Studierenden durch die Modellquartiere in der Tübinger Südstadt, wie beispielsweise dem viel beachteten Französischen Viertel. Organisiert und durchgeführt wurde die Tagesexkursion vom Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Entwerfen und Stadtplanung von Prof. Dr. Martin Knöll.

11.04.22 :: Bauteilkreisel im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Am 7. April 2022 stellte sich der Bauteilkreisel Darmstadt-Dieburg im Rahmen der 52. Pecha Kucha Night einem interessierten Publikum aus Fachleuten und baukulturell interessierten Menschen vor.
Das Mainzer Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz hatte zur Finissage der einmonatigen Ausstellung „UpCycling :: ReUse“ geladen, bei der neben zahlreichen Plakaten und Exponaten aus Architektur und Objektkunst auch der Bauteilkreisel mit einem Beitrag vertreten war. Thema der Ausstellung war die Dokumentation und Vermittlung kreativer, experimenteller und erfolgreicher Ansätze der Wiederverwendung gebrauchter Materialien in unterschiedlichen Kontexten und Maßstäben.
Nach einem Vortrag von Nourdin Labidi vom Forschungsvorhaben WieBauin über das Projekt Bauteilkreisel, seine Herausforderungen und Ziele konnte im Rahmen der gut besuchten Veranstaltung in lockerer Atmosphäre über das Thema der regionalen Wiederverwendung von Baumaterialien, Erfahrungen und Potenziale sowie vieles Weitere diskutiert werden. Ein herzlicher Dank geht an Dr. Björn Hekmati, Gina Reif und Berit Jäger vom Zentrum Baukultur in Mainz für die Einladung und die gelungene Veranstaltung.

08.03.22 :: Freie Masterthesis Julia Kemkemer

Cover der Dokumentation

Wir sind stolz auf die freie Masterthesis Arbeit von Julia Kemkemer, die sich mit der Transformation des Bestehenden am Beispiel der Gemeinde Weilbach und ihrer Ortsteile auseinander gesetzt hat. Entstanden ist ein vielschichtiges Bild möglicher Entwicklungen, das die Diskussion um die Zukunft der Gemeinde und der zugehörigen Kulturlandschaft nachhaltig bereichern kann. Die ungewöhnliche städtebauliche Masterthesis Arbeit wurde mit dem Fachbereichs-Preis 2022 ausgezeichnet.

Dokumentation Masterthesis (wird in neuem Tab geöffnet)

10.11.21 :: WieBauIn Pressemitteilung Bauteilkreisel

Bauteilkreisel der Region Darmstadt-Dieburg

Ende Oktober wurde die Internetplattform Bauteilkreisel https://bauteilkreisel-dadi.net/eröffnet. Alte oder übrig gebliebene Bauteile-/-materialien können hierüber erworben oder verkauft werden, ganz nach dem Motto „wiederverwenden statt verschwenden“.

Mehr erfahren (wird in neuem Tab geöffnet)

10.11.21 :: Sanierung Solar Decathlon 2009 Hauses

SD Haus 2009

Nun ist es offiziell. Der Newsletter der TU Darmstadt berichtet von der Sanierung und technischen Erweiterung des Solar Decathlon 2009 Hauses. Dieses Vorhaben wird derzeit vom Fachgebiet EST im Rahmen des Forschungsvorhabens emergenCITY geplant und umgesetzt.

Mehr erfahren

25.02.21 :: B3E Bochum

Cover der Dokumentation

Unsere Thesis „Rausgeh4tel B3E Bochum“ im Wintersemester 2020/21 hat exzellente Ergebnisse hervorgebracht.
Wir wünschen allen Thesianern viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Dokumentation unserer Master-Thesis (wird in neuem Tab geöffnet)

01.12.20 :: Smart-City-Ranking

Studie „Smart City Ranking“

Studie in Kooperation mit der Unternehmensberatung Haselhorst Associates

Das Fachgebiet Entwerfen und Stadtentwicklung richtet im Sonderbeitrag „Digitalisierung und Covid-19: Städte im Angesicht der Herausforderungen der Digitalisierung im nationalen und internationalen Vergleich“ den Blick auf die Digitalisierung als gesellschaftspolitischen und räumlichen Transformationsprozeß.

Die Studie bei der ULB Darmstadt (wird in neuem Tab geöffnet)

16.11.20 :: Wettbewerb

Poster zur Wettberwerbsauslobung

Studentischer Wettbewerb in Kooperation mit der Digitalstadt Darmstadt GmbH. Aufgabe ist der Entwurf des digitalen Stadtlabors der Stadt Darmstadt, welches in den Räumlichkeiten einer umzuplanenden Bestandsimmobilie Platz finden soll.

Der Wettbewerb ist mit Preisgeldern in der Höhe von 2.250€ dotiert, wird als Doppelstegreif mit 2CP bewertet und findet vom 03.12.2020 bis zum 07.12.2020 statt.

01.09.20 :: Summerschool

Poster Summerschool

Expect the Unexpected

Vom 11.-14. September 2020 dürfen wir mit Studierenden des FB15 an der Summerschool teilnehmen.
Die Summerschool auf Instagram
Vielen Dank an Prof. Leohnard Schenk und alle Beteiligten für die exzellente Organisation! und die tolle Zeit.

Dokumentation der Ergebnisse (wird in neuem Tab geöffnet)