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WS07/08

Freie Räume
Entwurf Niederrad

Mit den Erfahrungen aus der Diplomarbeit im SS07 versuchten wir eine neue Annäherung an Niederrad:
Mit der Bürostadt und der Siedlung finden wir für Fallstudien in unterschiedlichen Raumkategorien
zwei Quartiere in unmittelbarer Nachbarschaft,
mit unterschiedlichen Nutzungs- und Entstehungskontext,
mit interessanten Akteurskonstellationen und vielen Fragen
nach räumlichen Zusammenhängen der im Gesamtgefüge
unterschiedlichen Stadträume.

Niederrad Flaneure
Workshop

Gemeinsam mit zehn jungen Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen
machten wir uns in der Bürostadt Niederrad und Umgebung
auf die Suche nach Bildern von Stadt und Landschaft,
nach Grenzen von Stadt- und Freiräumen und nach Konzepten und Planungsstrategien,
die jenseits der tradierten Kategorien „öffentlich“ und „privat“ liegen.
Dabei nam die Gestaltung der Freiräume eine besondere Bedeutung ein:
nicht als „Gegenstück“ zur gebauten Struktur, sondern als eigenständiges Strukturelement,
das dem Quartier neue räumliche Qualitäten verleihen kann.

Neue Räume
Exkursion mit Boris Sieverts

Freiräume standen im Mittelpunkt unserer Exkursion.
Als Einstieg besuchten wir den Landschaftspark Duisburg-Nord.
Mit Boris Sieverts, Wanderschuhen und leichtem Regenzeug
erkundeten wir anschließend in einer zweitägigen Tour in Köln Stadträume,
die in kein Schema passen.
www.neueraeume.de
ist die webpage des Büro für Städtereisen, Köln

Modell der Ströme
Stegreif

Auf verschiedenen Ebenen werden Grenzen zum Verschwinden gebracht, so dass die
einstige Vorstellung von Raum, im Sinne einer gegebenen Konstante, ihren Anspruch
auf Allgemeingültigkeit zunehmend verliert. Die Entwicklung eines neues Raumverständnisses,
welches als fließendes Netzwerk beschrieben werden kann, hat damit die Vorstellung von Raum erweitert.
Ausgehend von Manuel Castells “ Raum der Ströme” sollte auf spielerische Weise ein persönlicher Zugang
zum Raum der Ströme geschaffen werden.

Energiewerkstadt
Seminar

Vor dem Hintergrund zahlreicher Absichtserklärungen und Zusagen
zur CO2-Minderung auf nationaler und internationaler Ebene
beschäftigte sich dieses Seminar mit dem Potential zur Reduktion
von Emissionen in bestehenden Stadtquartieren.
Während sich ein Teil der Forschung mit der Entwicklung
solaroptimierter Gebäude und Siedlungen beschäftigt,
bedarf es auch Strategien für den Gebäudebestand,
denn diesem kommt eine Schlüsselposition zur Erreichung langfristiger Klimaschutzziele zu.
Die Städte werden gefordert sein, Strategien zur Erreichung
der mehr oder weniger ehrgeizigen Ziele der CO2-Minderung zu entwickeln.

Planterpretaion
Seminar

Plangraphik – als Sprache des Planers verstanden – kann und muss erlernt werden.
Wie in anderen Sprachen auch ist eine möglichst fein ausdifferenzierte Kongruenz
von Inhalt und Ausdruck bzw. Anmutung visueller Darstellungen anzustreben.
Dies gilt für Typographie, Farbwahl, Abstraktionsgrad, Symbole, Layout etc. gleichermassen.
In diesem Seminar versuchten wir uns das Vokabular und den Satzbau dieser Sprache anzueignen.

Planungsmethodik
Seminar

Unser Gastdozent Prof. Dr. -Ing. Günther Uhlig, u.a. Mitherausgeber der Zeitschrift Arch+
regte die Studierenden im Seminar zur Auseinandersetzung mit Texten
zur Entwicklung der Planungsmethodik an.

Die Diskussionen in den Seminarsitzungen und weiterreichende Literaturrecherchen
befähigten die Studierenden im Ergebniss zu eigenen kleinen Arbeiten zu Planungsphänomenen
wie z.B. Urban Sprawl, Disneyfizierung oder New Urbanism.